FTA-Partner stellen sich vor

In regelmäßigen Abständen und in loser Reihenfolge stellen sich an dieser Stelle unsere FTA-Partner vor. Heute EDOORS GmbH & Co. KG:

Herr Eschbach, wie sind Sie eigentlich zur Türautomatik gekommen? Welche Geschichte steckt dahinter?                              

Nach dem Brand und den daraus resultierenden schrecklichen Folgen am Flughafen in Düsseldorf  gab es einen großen Bedarf zur Sanierung / Neuaufbau der Türen u. a. im Terminal A. Der Umfang der Baumaßnahme konnte durch den Türhersteller allein nicht mit eigenen Technikern durchgeführt werden. Wir waren bereits mit den damaligen Montagemeistern wegen einer Kooperation im Gespräch, so dass diese uns 1997 um eine Unterstützung gebeten haben. Nach dem Abschluss der Maßnahmen im Terminal A folgte, aufgrund der sehr guten Zusammenarbeit mit anderen Baubeteiligten mit dem Projekt „Airport 2000 plus“ eine weitere Herausforderung im Bereich der Automatiktür. Bis heute sind wir unterstützend am Flughafen in Düsseldorf tätig. So haben wir z. B. die Steuerungen zur Einbindung des Fluggastleitsystems erweitert und den wachsenden Anforderungen angepasst.      

In welchem Bereich ist Ihr Unternehmen heute am Markt tätig?

1996 wurde „Elektroanlagen Eschbach“ noch während der Meisterschule von Markus Eschbach als Einzelunternehmen im Bereich der Telekommunikation und Elektroinstallation gegründet. Aufgrund der interessanten Entwicklung im Bereich der Automatiktüre wurde dieses schnell zum Hauptgeschäftszweig. Der ständig wachsende Bedarf an Produkten und Lösungen im Bereich von Barrierefreiheit, Brandschutz, sowie Flucht- und Rettungswegsystemen hat das Unternehmen kontinuierlich wachsen lassen. 2016 erfolgte die Umfirmierung in die EDOORS GmbH & Co. KG. Der Name ist Programm. EDOORS ist ausschließlich im Bereich der Türautomatisierung, Verriegelungssysteme in Flucht- und Rettungswegen und Feststellanlagen im Verlauf von Brand- und Feuerschutzabschnitten tätig. Die EDOORS stellt als eingetragenes Elektrounternehmen neben den v.g. Produkten auch die Schlüsselfertige Dienstleistung inkl. Netzanschluss her. Mit insgesamt 22 Mitarbeitern ist EDOORS dort tätig, wo die Kunden Unterstützung benötigen - auch überregional. Der Kundenkreis besteht zu einem Großteil aus Verarbeitern im Innenausbau oder im Fassadenbau. Der private Sektor im Bereich von Barrierefreiheit, aber auch Luxus und Komfort, wächst ebenfalls.

Sie sind seit 2014  Fördermitglied im Fachverband und FTA Partner. Welche Gründe haben Sie dazu bewogen?

Das sehr gute Netzwerk des FTA bestehend aus Herstellern und Verarbeitern hat uns zu dieser Partnerschaft bewegt. Die Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit, die damit verbundenen Standards in der Ausführung und  die Mitarbeit des Fachverbands bei der Normenentwicklung sind für uns wichtige und nützliche Faktoren bei der Ausübung unserer Tätigkeit. Wir wollen uns differenzieren von den Dienstleistern, welche u. a. die Prüfung von Automatiktüren durchführen, ohne jedoch über ein fundiertes Fachwissen zu verfügen. Die Mitgliedsvoraussetzungen beim Fachverband sind klar geregelt und die Unterstützung und der dadurch resultierende Mehrwert bei der Ausübung unserer Tätigkeit bietet uns einen großen Wettbewerbsvorteil.

 

Welche Ziele haben Sie an die Zukunft in Hinblick auf die Geschäftsentwicklung Ihres Unternehmens und dem FTA Partnerprogramm?  

 

Automatische Türsysteme sind ebenso wie Verriegelungen im Verlauf von Flucht- und Rettungswegen und Feststellanlagen nicht mehr wegzudenken. In der UN-Behindertenrechtskonvention ist festgeschrieben, dass Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich zusammen lernen, wohnen, arbeiten und leben sollen. Wir arbeiten an diesem Ziel, der FTA schafft hierzu den geordneten Rahmen. Die Richtlinien des FTA dienen als verbindlicher Leitfaden bei der Ausübung unserer Tätigkeit.